Begrüßung mit Grundgesetz

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Stofftaschen werden an Studis verteilt

Zum Studienstart erhalten die Erstis traditionell die Begrüßungstasche – mit Info-Materialien und Grundgesetz (Foto: HfWU).

Studienstart für die Erstis im Wintersemester; Nachfrage nach Studienplätzen unverändert hoch

NÜRTINGEN-GEISLINGEN (hfwu). Die Studiengänge an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) werden nach wie vor stark nachgefragt. Das zeigen die Zahlen der Studienanfänger sowohl bei den Bachelor- wie bei den Master-Studiengängen. Mit deutlich über 1200 Bachelor-Studierenden und weit über 200 Master-Studierenden sind es noch mehr als zum Start des vergangenen Wintersemesters. An beiden Standorten der Hochschule sind nun insgesamt 5400 Studierende eingeschrieben. In Nürtingen haben 720, in Geislingen 520 Erstis ihr Bachelor-Studium begonnen.

HfWU-Rektor Professor Dr. Andreas Frey begrüßte die neuen Studierenden in feierlichem Rahmen an beiden Standorten. In der Stadthalle in Nürtingen zusammen mit OB Dr. Johannes Fridrich, in Geislingen sprach OB Ignazio Ceffalia in der Jahnhalle ein Grußwort. Traditionell erhalten die Neuen zum Studienstart eine Stofftasche mit Info-Materialien – inklusive einer Ausgabe des Grundgesetzes. In seiner Ansprache ging Rektor Frey auf die Gefahr von Falschmeldungen, Hassbotschaften und Verschwörungserzählungen in den Social Media ein. „Das ist eine Gefahr für die freie Gesellschaft in der wir leben.“ Diese freie und vielfältige Gesellschaft sei zunehmend bedroht und mit ihr ihre Werte, wie sie im Grundgesetz ausdrücklich festgehalten sind.

Der Rektor appellierte zudem an ein umfassendes Verständnis von „studieren“. „Studieren ist nicht nur das Besuchen von Lehrveranstaltungen“, so Frey. Sehr gut belegt sei, dass für den Studienerfolg das Gefühl dazuzugehören einer der wichtigsten Faktoren ist. Die Hochschule sei nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern vor allem auch ein sozialer Raum. „Die entscheiden Frage also ist“, so der Rektor an die Adresse der neuen Studierenden, „wie gut gelingt es Ihnen, Teil dieser Hochschule zu werden?“ Kontakte zu anderen Studierenden und den Lehrenden aufzubauen, die vielfältigen Angebote der Hochschule außerhalb des Lehrplans zu nutzen, sich einzubringen und Verantwortung zu unternehmen, offen zu sein für neue Erfahrungen – erst durch die Aktivitäten in der Gemeinschaft werde das Studium zu einem richtigen Studium. Nach der offiziellen Begrüßung stand für die Neuen die Einführung in den jeweiligen Studiengang auf dem Programm.